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Die Auswirkungen von Mikroplastik – Erste öffentliche Informationsveranstaltung der „Scientists for Future“ 25.11.2019

Die erste öffentliche Informationsveranstaltung der Scientists for Future fand am Montag, dem 25.11.2019 in der Kulturschmiede statt und war ein voller erfolg. Dr. Marc Constapel von Bergischen Universität Wuppertal hielt vor über 40 interessierten Personen einen Vortrag, der für Wissenschaftler und interessierte Laien gleichermaßen interessant war. Dabei zeichnete er ein erschreckendes Bild davon, wie Plastik und Mikroplastik sich über den gesamten Erdball verteilt und zu einer zunehmenden Gefahr wird. "Die exponentiell steigende Mengen an hergestelltem Plastik belasten die Umwelt in zunehmendem Maße. Die bereits in der Umwelt eingetragenen Mengen an Plastik / Mikroplastik sind jetzt schon jetzt viel zu hoch", sagte der Experte von der Uni und machte damit deutlich, dass dringender Handlungsbedarf besteht. Es muss in vielen Anwendungsbereichen auf Plastik verzichtet werden und durch alternative Werkstoffe ersetzt werden. Zudem muss das Sammelsystem verbessert werden, so das Fazit von Marc Constapel, der im Anschluss seines Vortrags noch zahlreiche Zuschauerfragen beantwortete. Rainer Wackermann und Oliver Wagner von den Scientists for Future in Wuppertal zogen eine positive Bilanz des Abends und wollen zukünftig weitere Veranstaltungen mit Wissenschaftlern zu besonderen Themen organisieren.
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Nachbarschaftskaffeetrinken mit vollem Haus

Die Besucher und Besucherinnen kamen zahlreich und bei der Änderung der gewohnten Plätze kamen neue und sehr  interessante Gespräche zustande. Wir wollen uns in diesem Jahr am 29.12.2019 noch einmal treffen und vielleicht essen wir vom letzten Weihnachtsgebäck?
Frau Christine Goller bietet an, über ihren Beruf als Trauerrednerin zu sprechen – wenn alle Besucher und Besucherinnen damit einverstanden sind.
Diese fröhliche Weihnachtsgeschichte hat heute alle herzhaft zum Lachen gebracht.
Danke an alle, die Ihr immer so viel Interessantes und Herzliches beitragt.

Generationentalk F4F

Bis auf den letzten Platz war die Hütte gefüllt, als letzten Mittwoch die Kulturschmiede zum Generationentalk geladen hatte. Über 40 Zuhörer zwischen 15 und 75 Jahre, darunter auch Oberbürgermeister Andreas Mucke und Bezirksbürgermeisterin Ulla Abé, folgten der generationenübergreifenden Diskussion zwischen den Wuppertaler Aktivisten von Fridays for Future Jonah Näckel und Jule Ellis mit Prof. Dr. Peter Hennicke, zum Thema Energiewende und Klimaschutz. „Es ist erstaunlich, welch fundiertes Fachwissen ihr euch in so kurzer Zeit angeeignet habt“, lobte Hennicke, der seit über 30 Jahren zur Energiewende forscht, zum Ende der Veranstaltung seine Mitdiskutanten, die auch viel Zuspruch für ihr Engagement vom Oberbürgermeister und aus der Zuhörerschaft ernteten. Eines machte der Generationentalk ganz deutlich: viele Menschen, auch Ältere, fordern eine erheblich engagiertere  Klimaschutzpolitik und  unterstützen deshalb die  Schüler*innen solidarisch  und begeistert bei ihren Aktionen. Dazu wurden am Abend auch neue Ideen für Aktionen entwickelt und die Cronenberger Woche erklärte sich spontan dazu bereit, Armbänder für Fridays for Future zu vertreiben. Peter Hennicke gab Exemplare eines neuen Buches zur „Energiewende in Europa“ aus dem Wuppertal Institut  gegen eine Spende an Fridays for Future ab, wobei über 170 Euro zusammenkamen. Moderator Oliver Wagner hatte alle Hände voll zu tun, die vielen Publikumsfragen und Ideen zu koordinieren. „Das muss unbedingt noch einmal wiederholt werden“, war dann auch eine oft gehörte Forderung. Die „Fridays“ zogen das positive Fazit, dass solche Veranstaltungen ihnen enorm den Rücken stärken würden. Forsetzung folgt ...

Solidarisches Bürgerticket mit Jan Niko Kirschbaum

Viel positive Resonanz für die Idee des Solidarischen Bürgertickets erhielt der Sprecher der Wuppertaler Initiative Jan Niko Kirschbaum am gestrigen Mittwoch in der Kulturschmiede. Der unkonventioneller Vorschlag, wonach alle Bürger Wuppertals zusammen den ÖPNV finanzieren und ihn dann auch alle gleichermaßen ohne zusätzliches Ticket nutzen dürfen, warf aber auch viele Fragen auf und so konnte nach einem spannenden Vortrag intensiv diskutiert werden. Einig waren sich die Anwesenden, dass die Qualität und die Finanzierung des ÖPNV verbessert werden muss. Wie das Konzept des Solidarischen Bürgertickets im Detail aussehen soll, ist dabei noch nicht sicher. Hier zeigte sich Referent Jan Niko Kirschbaum sehr offen für Ideen. Dabei liegt die wesentliche Herausforderung darin, ein solches System möglichst gerecht zu finanzieren, ohne es zu kompliziert zu machen. Nun wird das Konzept bald in einem Pilotversuch in der Elberfelder Nordstadt getestet. Wenn es sich da bewährt, darf man darauf hoffen, dass die bislang in weiten Teilen zurückhaltende Politik in Wuppertal mutiger wird und einen stadtweiten Versuch wagt. Da wäre es gut, wenn die Landespolitik einen Rahmen vorgeben würde, der die Erprobung solcher Ideen fördert, weil sie zur Entlastung des Verkehrs und zu einer Reduzierung von Luftschadstoffen sowie CO2 in unseren Städten beitragen. Denn das wäre ein großer Gewinn für die Lebensqualität aller, auch derer, die mit dem Auto unterwegs sind. Oliver Wagner

 


	

„Cronenberg will mehr Solar“ mit EnergieAgentur

Mit fast 40 interessierten Cronenberger/innen war die Kulturschmiede proppenvoll. Mit einer so starken Nachfrage hatten die Organisator/innen der EnergieAgentur und von "Cronenberg will mehr Solar“ nicht gerechnet. Nach einem einführenden Folienvortrag, der über verschiedene Möglichkeiten und Notwendigkeiten der Solarenergienutzung aufklärte sowie die wirtschaftlichen und gesetzlichen Rahmenbedingungen näher brachte, konnten Fragen aus dem Publikum gestellt werden. Für die Beantwortung standen neben der EnergieAgentur auch Vertreter/innen der Wuppertaler Stadtwerke und der Bürger-Energiegenossenschaft sowie der „Initiative „Cronenberg will mehr Solar“ zur Verfügung. Dabei wurde deutlich, dass das anwesende Publikum schon sehr gut vorbereitet war und teilweise sehr konkrete Fragen zu technischen Lösungen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen hatte. Im Nachgang konnten noch Einzelgespräche geführt werden. Am  Ende zogen alle eine positive Bilanz der Veranstaltung und sind sich sicher, dass das Thema Solarenergienutzung in Cronenberg weiter an Fahrt aufnehmen wird. Bereits jetzt steht fest, dass es auch wieder eine Solarmesse geben wird. Am 9. November wird diese wieder bei Knipex stattfinden.

2. „Saat und Gut“ Pflanzentauschbörse in der Kulturschmiede

Es war ein vielfältiges Treffen mit Sammeln und Verteilen von Etagenzwiebeln, Heliopsis, Summernights, Tomaten, Gurken, Wirsing, viele Sorten Sonnenblumen, neue Kontakte zu Gärten im Umfeld, und eine herzliche Wissensvermittlung auch von Fachleuten aus Wald und Feld.
DANKE an Euch alle.
DANKE auch an Petrus, der immer genau abgewechselt hat mit Sonnenschein und Regen für kleine konstuktive Kaffeepausen.

 

 

In Ahaus wurde heute gegen Atommüll-Transporte demonstriert und die Kulturschmiede war dabei.

Ahaus drohen noch in diesem Jahr neue Castor-Transporte: aus dem Forschungsreaktor FRM II in Garching bei München und aus dem stillgelegten AVR in Jülich. Beide sind hochproblematisch: Bei den Brennelementen aus dem FRM II handelt es sich um hochangereichertes und damit waffenfähiges Material (87% U235); mehrfache Genehmigungsauflagen zur Umrüstung auf niedrig angereichertes Uran wurden von den Betreibern des FRM II ignoriert, ohne dass die bayrischen Aufsichtsbehörden eingeschritten sind. Während des Betriebs des AVR in Jülich haben mehrere gravierende Störfälle stattgefunden, die teilweise vertuscht worden sind. Niemand weiß, in welchem Zustand sich die radioaktiven Kugel-Brennelemente in den Behältern befinden, denn er wurde nicht ordnungsgemäß dokumentiert. Unfassbare Zustände!

1600 Menschen gingen für Ahaus und die Region auf die Straße zusammen mit
83 landwirtschaftlichen Treckern – diese Angaben sind von uns vor Ort verbindlich ermittelt worden.

 

Ein Klavier, ein Klavier ist eingeweiht … am 03. März 2019 um 11.00 Uhr

Wolfram Cramer zu Clausbruch ist der Kulturschmiede sehr verbunden und hat uns allen heute, am Karnevals-Sonntag die große Freude gemacht, das Klavier zum ersten Mal zu spielen. Seine Überraschung war groß und er sagte, dass so voll klingt wie ein Flügel mit langen Saiten – obwohl es so klein ist.
Jetzt ist das Klavier „freigegeben“ für Veranstaltungen aller Art und Weise.
Herzlich Willkommen !!

„Albatross“ Filmabend in der Kulturschmiede


Greenpeace Wuppertal hat den Film „Albatross“ in der Kulturschmiede gezeigt. Danke an das Team. Wir durften über das Leben der Albatrosse mit wunderbaren Bildern viel erfahren, jedoch auch über ihr Vertrauen, dass alles was auf den Meeren schwimmt zu ihrer Ernährung und der Aufzucht der Jungen dient. So füllen sie ihren Magen mit Plastikmüll wie Flaschendeckel, ganze Zahnbürsten und Folien usw. fliegen zu den Jungen, die alle am Ufer auf sie warten, öffnen den riesigen Schnabel und die Jungen ziehen sich den ganzen Müll heraus und schlucken alles hinunter. Dann verenden sie schmerzhaft und jämmerlich in unendlicher Qual.
Diese Bilder wird niemand vergessen beim weiteren Konsum.

 

„BRAND III“ Filmabend mit Susanne Fasbender


Die Künstlerin Susanne Fasbender bereiste das Rheinische Braunkohlenrevier und schuf ein mehrteiliges umfassendes Filmwerk, in dem sie die Zusammenhänge zwischen Rohstoffabbau, Landnahme, Wirtschaftswachstum und Klimakrise auf beeindruckende Weise analytisch zu fassen weiss.
Aus der Triologie haben wir nun den letzten Teil gesehen. Es ging um die Aktivisten, die seit mehr als 5 Jahren für die Rettung des Hambacher Forst einstehen und dort unter sehr eingeschränkten Lebensbedingungen Widerstand leisten. Danke an Susanne Fasbender, die danach für Fragen und Gedanken zur Verfügung stand.
Auf die Frage, ob das denn alles nicht nur nur eine Frage der Zeit wäre und dann von RWE „plattgemacht“ würde? Darauf berichtete ein Besucher, der in Sachen Umweltschutz seit vielen Jahren in der Welt unterwegs ist, dass er kürzlich auf einem Kongress in Australien gebeten wurde, zu berichten, wie wir das mit dem Kohleausstieg hinkriegen würden. Sie alle kannten die Aktionen im Hambacher Forst. Kohleexport deckt mehr als 60% des Haushaltes von Australien.