BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//Kulturschmiede e.V. - ECPv6.17.1//NONSGML v1.0//EN
CALSCALE:GREGORIAN
METHOD:PUBLISH
X-ORIGINAL-URL:https://kulturschmiede-ev.de
X-WR-CALDESC:Veranstaltungen für Kulturschmiede e.V.
REFRESH-INTERVAL;VALUE=DURATION:PT1H
X-Robots-Tag:noindex
X-PUBLISHED-TTL:PT1H
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Berlin
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20240331T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20241027T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20250330T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20251026T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20260329T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20261025T010000
END:STANDARD
END:VTIMEZONE
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20250224T190000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20250224T190000
DTSTAMP:20250214T221220Z
CREATED:20250210T112745Z
LAST-MODIFIED:20250214T221220Z
UID:6487-1740423600-1740423600@kulturschmiede-ev.de
SUMMARY:Filmcafé: Charlie Chaplin\, Limelight (Rampenlicht)
DESCRIPTION:„Die Schönheit in der Traurigkeit“\nThe limelight must vacate age as youth emerges.\nDies ist ein Film über den Ruhm und sein Entschwinden. Über die\, die im Kegel der Scheinwerfer stehen\, bis sie von anderen abgelöst werden. Über Menschen\, deren Leben die Unterhaltung ist.\n \nLiebe Freundinnen und Freunde des Guten Films!\nDer älter gewordene Charlie Chaplin zeigte seinen letzten großen amerikanischen Film zuerst in London.  Er war eins der prominentesten Opfer der Kommunistenverfolgung durch den republikanischen Senator Mc Carthy.  An der Uraufführung nahmen 20000 Menschen teil\, die den ins Exil Getriebenen begrüßten.\nAm Drehbuch dieses sehr autobiografischen Spielfilms schrieb Chaplin zwei Jahre\, für die von ihm komponierte Filmmusik erhielt er den Oskar. \nEs ist die Geschichte des alternden Clowns Calvero. In London\, kurz vor dem Ersten Weltkrieg\, rettet dieser Filmheld eine Tänzerin vor dem Selbstmord. Der Clown nimmt die junge Frau in seiner Wohnung auf. Er umsorgt sie – und versucht\, ihr mit energischen kleinen Ansprachen neuen Lebensmut zu geben:\n„Um das Leben selbst zu leben\, sich zu freuen\, zu leiden. Um was sonst wollen Sie kämpfen? Das Leben ist berauschend\, es ist wunderbar. Selbst für eine Qualle!“\nCalvero war einst ein Star\, bis er den Kontakt zu seinem Publikum verlor und anfing zu trinken. In Chaplins Film werden sich die Rollen umkehren. Nach ihrer Genesung ist es die Tänzerin Thereza\, die dem Clown Mut macht.\nDie Schauspielerin Claire Bloom verleiht der Ballerina eine Mischung aus Empfindsamkeit und tiefem Ernst. Chaplin wiederum spielt Calvero als gutherzigen Künstler voller Melancholie. In den Gesprächen von Clown und Tänzerin\, die vertrauter werden\, geht es um die Faszination der Bühne\, um das Geheimnis des Showbiz.\n„Ein trauriger Beruf\, komisch sein zu müssen.“\n„Ja \, besonders\, wenn kein Mensch lacht. Aber wenn sie lachen\, ist es berauschend\, hinunterzuschauen. Darauf zu warten\, wie die Pointe ankommt und das Gelächter aufbraust.\n„Rampenlicht” ist Charlie Chaplins biografischster Film. Ein Abgesang auf die Entertainment-Welt seiner Londoner Kindheit. Auf die Music Halls und Varietés\, in denen seine Eltern auftraten und durch die er selbst als Kinderdarsteller tingelte. Der kleine Chaplin erlebte einen Alltag zwischen Auftritten und Armut\, die Trunksucht des Vaters\, die Verzweiflung der psychisch kranken Mutter. Die Schauspielerin Claire Bloom erinnert sich 60 Jahre später an die Dreharbeiten:\n„In der Rolle der Theresa verschmolzen letztlich Chaplins Mutter und seine Frau Oona. Das betraf auch die Kostüme. Chaplin sagte: ‚Meine Mutter hat so einen Schal getragen‘. Oder: ‚Sie hatte so eine Jacke‘. Das war sehr berührend. Diese Heldin ist zu Beginn des Films tief verletzt\, und er bringt sie zurück ins Leben. Und das ist es\, was Chaplin gerne für seine Mutter getan hätte.“\n„Rampenlicht“ ist in einem silbrigen Schwarzweiß gedreht\, im Rhythmus der großen Chaplin-Filme der Zwanzigerjahre. Er arbeitet zum einen mit stummfilmhafter Expressivität\, zum anderen mit einer modernen beweglichen Kamera. Chaplin selbst komponierte das musikalische Leitmotiv\, zu dem die Primaballerina zum Ruhm tanzen wird.\nEine junge Tänzerin blüht auf\, während ein einst berühmter Clown dahinwelkt. Bei der Pariser Premiere des Films hielt Charlie Chaplin eine Rede über die leisen\, traurigen Töne von „Rampenlicht“:\n„Ich habe nur eine Mission: Die Menschen zu unterhalten. Wenn man mich fragt:‘ Warum wollen Sie uns zum Weinen bringen\, warum machen Sie uns traurig?‘ Dann antworte ich: ‚Weil in der Traurigkeit Schönheit liegt. Und weil das oberste Ziel meines Kinos darin besteht\, der Schönheit zu dienen.‘“
URL:https://kulturschmiede-ev.de/index.php/event/filmcafe-charlie-chaplin-limelight-rampenlicht/
END:VEVENT
END:VCALENDAR