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SUMMARY:Literaturcafé zu Ayelet Gundar-Goshen „Ungebetene Gäste“
DESCRIPTION:Westdeutsche Zeitung vom 21.08.2025: \nNicht nur der Roman von Ayelet Gundar-Goshen wird bei der Veranstaltungsreihe in der Kulturschmiede behandelt \n\n\n„Ungebetene Gäste“ im Literaturcafé Cronenberg \n\n\n\nSchon vor längerer Zeit stellte Jens Clausen den Besuchern des Literaturcafés in der Kulturschmiede Gundar-Goshens Erzählung „Löwen wecken“ vor. Am 2. September folgt ab 19 Uhr das Buch „Ungebetene Gäste“. Ayelet Gundar-Goshen inszeniert darin einen inneren Konflikt als packendes Psychodrama\, das die Figuren und Lesenden gleichermaßen in seinen Bann zieht. Davon ausgehend erschafft sie ein packendes Psychodrama über Schuld und Rache\, über die Flucht vor Verantwortung und über Mitgefühl\, das sich an unerwarteten Orten zeigt. Naomi ist nicht begeistert\, als sie sich allein mit ihrem einjährigen Sohn Uri und einem arabischen Handwerker in ihrer Wohnung in Tel Aviv wiederfindet. Ihr Mann Juval hat ihn mit der Renovierung ihres Balkons beauftragt\, während er selbst bei der Arbeit ist. Sie fühlt sich unwohl in der Anwesenheit des fremden Mannes\, zumal Uri eigentlich seinen Vormittagsschlaf halten sollte und allmählich quengelig wird. Während sie Kaffee zubereitet\, entsteht plötzlich auf der Gasse vor dem Haus ein Aufruhr. Ein Teenager ist von einem herabstürzenden Hammer erschlagen worden. Naomi wird schnell klar\, dass ihr Sohn den Hammer in einem unbeaufsichtigten Moment vom Balkon gestoßen haben muss. Doch der Verdacht fällt nicht auf die israelische Familie\, sondern auf den arabischen Arbeiter. Als er wenig später zum Verhör abgeführt wird\, ist Naomi wie gelähmt\, es gelingt ihr nicht\, die Wahrheit zu sagen. \nEine Geschichte\, die mit einer harmlosen Tasse Kaffee beginnt\, wird zu einer gefährlichen Tour zwischen Stadt und Dorf\, bei der keiner der Beteiligten so bleibt\, wie er war. „Auch dieses Mal\, so wird versprochen\, ist dieses Buch nicht nur extrem spannend\, sondern auch erhellend für die Genese von Konflikten mit dem Fremden in Israel und anderswo“\, erklärt Clausen im Vorfeld. \nDie nächsten Termine und Inhalte stehen fest: Am 6. Oktober widmet sich Clausen dem Buch „Wenn du wüsstest\, was ich weiß…“ von Charly Hübner. „Die Reise des Elefanten“ wird am 4. November auf dem Plan stehen. Der Roman des portugiesischen Autors José Saramago erschien 2010 in Deutschland. Saramago starb nach der Veröffentlichung des portugiesischen Originals. jb
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